„Learning by Doing“ ist eine gerade bei Startups weit verbreitete Herangehensweise. Manchmal sind aber geballte Branchen- und Berufserfahrungen die noch besseren Voraussetzungen, um ein neues Unternehmen schnellstmöglich voranzubringen. Bestes Beispiel ist das Lippenpflege-Startup OYESS. Dessen Entrepreneurs-Trio gibt sein Know-how auch gern an andere Gründerinnen und Gründer weiter.
Wer kennt das nicht: Beim Ausmisten des Kleiderschranks entdeckt man Klamotten, bei denen man sich fragt, warum man sie überhaupt gekauft hat. Rund 40 % aller Kleidungsstücke werden gar nicht oder fast nie getragen. Die damit verbundene Überproduktion ist enorm schädlich für die Umwelt. Das Hamburger Startup UNOWN bietet die zeigemäße Alternative: Mode zum Mieten. Wir sagen euch, wie das funktioniert.
Vom 17. bis 26. September findet die 13. Hamburger Klimawoche statt. Ein Schwerpunkt wird das Thema Digitalisierung sein. Ein umfangreiches Programm dazu bieten die IT-Unternehmen PHAT CONSULTING und Silpion vom 19. bis 26. September, sowohl im Livestream als auch in einem Pavillon in der Hamburger Innenstadt. Einer der Höhepunkte wird sicherlich der Wettbewerb für nachhaltige Startups.
Das sind die Teilnahmebedingungen
Euer Startup beziehungsweise das Produkt ist nicht älter als drei Jahre.
Ihr habt eine digitale Komponente in eurem Produkt, die mindestens eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN unterstützt.
Euer Startup ist bundesweit oder darüber hinaus aktiv.
Ihr bewerbt euch hier mit den wichtigsten Informationen über euer Projekt.
Das könnt ihr erreichen
Bis zu 5.000 Euro cash oder IT-Dienstleistungen im doppelten Wert – je nach Bedarf.
Reichweite, PR-Unterstützung und Publicity.
Die fünf Finalisten präsentieren ihr Produkt auf der Klimawoche und ausgewählten Business-Netzwerken.
Beurteilung und Preisverleihung durch eine hochkarätige Jury.
Das gesamte Programm im Rahmen der Klimawoche steht unter dem Motto „Digitizing the Global Goals“. Zu den Themenschwerpunkten gehören beispielsweise „Food & Nutrition“, „Mobility & Smart Cities“, „Digitalisierung im Gesundheitssektor“ und „Industrie und Innovation“. Ihnen wird jeweils ein ganzer Tag gewidmet. Das Finale des Startup-Wettbewerbs ist für den 25. September geplant. Mehr zum Digitalisierungsprogramm erfahrt ihr hier.
Wenn drei Digitalexperten ein Startup gründen, dann geht es um: A) Software as a Service. B) Blockchain. C) Künstliche Intelligenz. D) Badesalz. Bei Aforia lautet die richtige Antwort: D! Wie es dazu kam und welche Philosophie dahintersteckt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
Tomorrow, der nachhaltige Banking-Anbieter aus Hamburg, bietet eine Produktneuheit, die ein echter Hingucker ist: eine Kreditkarte aus Holz. Die nur fünf Gramm schwere Visa-Karte ist seit dem 1. Dezember 2020 für Kundinnen und Kunden von Tomorrow als Teil des Zero-Kontos erhältlich. Die individuelle Maserung des österreichischen Kirschholzes sorgt bei jeder Karte für eine einzigartige Optik. Außerdem steht die Karte für Klimaneutralität und gleicht den monatlichen CO2-Fußabdruck aus.
„Mit der neuen Holzkarte können unsere Userinnen und User ab sofort bei jeder Bezahlung zeigen, wie wichtig ihnen die Zukunft von Mensch und Umwelt ist“, sagt Inas Nureldin, Co-Founder von Tomorrow, „Die Karte ist ein Statussymbol einer neuen Generation – sie steht für eine klimaneutrale Lebensweise und bewussten, nachhaltigen Konsum.“. Die Produktneuheit ist Bestandteil des Premium-Kontos Zero, welches monatlich den durchschnittlichen CO2-Fußabdruck der Kundinnen und Kunden ausgleicht. Dazu passt das Motto „Außen Wood – innen Good“.
Die Tomorrow-Gründer Michael Schweikart, Inas Nureldin und Jakob Berndt
Durch das nachhaltig angebaute Kirschholz aus Österreich lassen sich 80 % des für Karten normalerweise verwendeten Einwegplastiks vermeiden. Im Inneren der Karte kommt recyceltes Plastik zum Einsatz, welches die volle Funktionsfähigkeit sicherstellt. „Mit der Visa Debit Holzkarte trifft Tomorrow den Zeitgeist und setzt zugleich ein Zeichen: Digitales Bezahlen schließt nachhaltiges Handeln nicht aus“, sagt Albrecht Kiel, Regional Managing Director bei Visa in Zentraleuropa.
Über Tomorrow
Tomorrow trägt seit einigen Wochen das Label „BCorp“. Das Siegel steht für „Beneficial Corporation“ und wird nach umfangreicher Prüfung an Unternehmen vergeben, die strenge Sozial- und Umweltstandards erfüllen und deren Engagement für Ziele außerhalb des Aktionärsgewinns steht. Das Fintech verbindet als erster europäischer Akteur die beiden großen Themen „Mobile Banking“ und „Nachhaltige Finanzen“. Seit März 2019 bietet das Hamburger Startup ein Girokonto an und hat bereits über 45.000 Kundinnen und Kunden gewonnen. Perspektivisch soll eine digitale Plattform rundum Finanzen mit positivem Impact entstehen.
Immer mehr Startups entwickeln clevere Ideen, um die Welt vom Plastikmüll zu befreien. Dazu gehört auch yōyoka aus Hamburg. Seine Yogamatten bestehen zu einem großen Teil aus recycelten PET-Flaschen.
Innovate Or Die? – Das war das Motto einer Veranstaltung der IFB Hamburg. Wirklich um Leben oder Tod ging es dabei zum Glück nicht, aber immerhin um die auch nicht ganz unwichtige Frage, was in Hamburg zur Einhaltung der 17 Ziele der Vereinten Nationen zur Nachhaltigkeit getan werden kann. Dabei wurde klar: Der gute Wille ist bei allen da, jetzt geht es um die richtige Umsetzung. Und das so schnell wie möglich.
Nachhaltige Produkte, die die Umwelt schonen und mit ihren Erlösen sogar noch karitative Projekte unterstützen, werden immer beliebter. Gute Beispiele dafür liefern zwei Hamburger Startups, deren Crowdfunding-Kampagnen gerade laufen. Während der Bademantel von Kushel sein Ziel längst erreicht hat, geht es für die Nuss-Nougat-Creme gerade erst los.
Kushel produziert klimapositive Textilien
Das erste Fundingziel von 16,900 Euro war bereits nach einem Tag erreicht, das zweite von 24.400 Euro keine 24 Stunden später. Inzwischen steuert die Kampagne auf 50.000 Euro zu und noch ist Zeit bis zum 1. Oktober. Damit steht also schon seit ein paar Wochen fest: Der Bademantel von Kushel geht in Produktion! Das Hamburger Startup hat nicht zum ersten Mal Erfolg mit einer Crowdfunding-Aktion, mit einem Handtuch hat es bereits im vergangenen Jahr geklappt. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist sicherlich der Anspruch von Kushel, die erste klima- und ressourcenpositive Textilmarke der Welt zu sein.
Die Kushel-Gründer John Tichatschek, Mattias Weser und Jim Tichatschek (Foto: Kushel)
Hergestellt werden die Handtücher und Bademäntel mit einer Mischung aus Bio-Baumwolle und einer Faser aus Buchenholz, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Im Vergleich zu konventioneller Baumwolle reduziert der Materialmix bei der Produktion den CO2-Ausstoß um 44 %, den Frischwasserverbrauch sogar um 90 %. Um eine positive Umweltbilanz zu erreichen, fördert Kushel zudem einen Windpark in der Türkei und ein Waldumstrukturierungsprojekt und pflanzt für jedes verkaufte Exemplar zwei Bäume.
HaselHerz verzichtet auf Palmöl und hilft Orang-Utans
Auch das Food-Startup HaselHerz gibt einen Teil seines Umsatzes für einen guten Zweck weiter. Sechs Cent pro verkauftem Glas mit Nuss-Nougat-Creme gehen an Organisationen, die sich um das Schicksal der Orang-Utans kümmern. Der Lebensraum der Menschenaffen, der Regenwald Indonesiens, wird in immer größerem Umfang zerstört. Ein Grund dafür ist die steigende Nachfrage nach Palmöl, wichtiger Bestandteil vieler herkömmlicher Nuss-Nougat-Cremes. HaselHerz verzichtet dagegen vollständig auf diese Zutat und kommt mit Haselnüssen, Kokosblütenzucker, Sonnenblumenöl und Kakao aus.
Bisher ist der süße Brotaufstrich in Gläsern mit einem Volumen von 180 Gramm erhältlich. Die Gründerin Ebru Erkunt möchte ihn jetzt auch in größeren Gläsern mit bis zu 600 Gramm Inhalt anbieten und hat zur Finanzierung gerade eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Bis zum 29. Oktober möchte sie 5.000 Euro einsammeln und bietet als Dankeschön beispielsweise vier Gläser zum Preis von drei. Mehr über HaselHerz und die Kampagne erfahrt ihr in dem Video oben.
Beitragsbild: HaselHerz-Gründerin Ebru Erkunt beim Food Innovation Camp 2017
SPONSORED POST Anlässlich ihres 100. Geburtstags lädt KLM Royal Dutch Airlines junge Startups ein, ihre nachhaltigen Ideen zu präsentieren. Für die zehn Besten übernimmt sie ein Jahr lang die CO2-Kompensationen und die innovativste Idee belohnt sie mit 10.000 Euro.
In über 100 Städten gibt es bereits einen Impact Hub – und sehr bald auch in Hamburg! Ziel des weltweiten Netzwerks ist es, nachhaltige und sozial gerechte Geschäftsmodelle voranzubringen. Für die Ausstattung des geplanten Coworking Spaces ist gerade eine Crowdfunding-Kampagne angelaufen.
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