5 Millionen Euro für Beagle Systems
Das Hamburger Startup Beagle Systems sichert sich in einer Finanzierungsrunde 5 Millionen Euro. Den Erfolg hat es einer Geschäftsidee zu verdanken, die es als Drone-as-a-Service bezeichnet. Mit dem Geld will Beagle Systems sein Geschäftsgebiet in Europa vergrößern und das Team weiter ausbauen. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung einer neuen Drohnengeneration samt dazugehöriger Ladestations-Infrastruktur, ausgerichtet auf Städte und Ballungsräume.
Die Venture-Capital-Fonds PT1 und AENU führen die Runde gemeinsam an, beteiligt sind zudem diverse Bestandsinvestoren an. „Diese Finanzierungsrunde ist ein klares Signal, dass unsere Arbeit Früchte trägt und unsere Partner großes Vertrauen in uns haben“, kommentiert Oliver Lichtenstein, CEO und einer der Gründer von Beagle Systems. „Das zusätzliche Kapital gibt uns die Möglichkeit, unsere Services weiterzuentwickeln, um die europäische Energieinfrastruktur resilienter zu machen. Dank des anhaltenden Engagements von PT1 und AENU können wir schneller expandieren, um der Nachfrage unserer Kunden gerecht zu werden und an der Spitze unserer Branche zu bleiben.“

Oliver Lichtenstein, engagiert sich seit Langem für die sichere Integration unbemannter Flugsysteme. So war er bereits früh Mitglied im Drohnenbeirat des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Zudem ist er stellvertretender Vorstandsvorsitzender des UAV DACH, Europas größtem Branchenverband für Drohnen. Dort vertritt er Hersteller, Betreiber und weitere Akteure, um den sicheren und geregelten Einsatz von Drohnen im europäischen Luftraum voranzutreiben.
Über Beagle Systems
Beagle Systems wurde 2019 von Oliver Lichtenstein, Mitja Wittersheim und Jerry Tang gegründet. Das Startup sammelt und analysiert Geodaten mithilfe eines Netzwerks von Langstreckendrohnen. Es startete 2024 seinen regulären Betrieb mit der Erkennung von Bedrohungen in der Nähe von Erdgaspipelines und der Erfassung von Methanemissionen. Durch die Ausweitung auf weitere Bereiche wird Beagle zu einer Suchmaschine für die genutzte und bebaute Flächen, die bei Bedarf intuitiven Zugang zu bisher nicht erfassten Informationen bietet. Erste größere Aufmerksamkeit erregte das Unternehmen 2021 durch den Erfolg beim Hamburger Gründerpreis.